Der kurze Kampf der sibirischen Tiger. Eine Geschichte mit Fotos von Ingo Gerlach. 

In Mittelschweden, in dem Städtchen Orsa gibt es einen sog. Bärenpark, den Orsa-Björnpark. Wie der Name schon sagt, beherbergt der weitläufige Park überwiegend Bären. Allerdings gibt es im Orsa-Björnpark, neben den Eisbären, den Kodiak-Bären, den Braunbären auch den Schneeleoparden, die europäischen Wölfe und den Amurtiger oder auch sibirischen Tiger. Im letzten Jahr konnte der deutsche Wildlifefotograf Ingo Gerlach während seines Aufenthaltes bei den Balzplätzen des Birkwildes, auch den Bärenpark besuchen. Anlass war eine schneereiche Nacht und eine Neuschneedecke von rund 50 cm. Dieser Neuschnee versprach für Gerlach eine hervorragende Basis für eine Fototour in diesem sehr weitläufigen Park. Die Amurtiger haben in dem hügeligen Gelände ihr Revier im oberen Bereich des Parks. Holzstege führen zu kleinen Aussichtsplattformen von denen aus man die Tiger, wenn sie sich denn zeigen, gut fotografieren kann. Der erfahrene Naturfotograf baute sein Stativ auf und harrte der Dinge die da kommen könnten oder sollten. Eine ganze Zeit lang zeigten sich die Tiger überhaupt nicht. Nach rund zwei Stunden Wartezeit kamen aus einer bewaldeten Ecke des Geheges plötzlich zwei Tiger heraus. Offensichtlich waren die beiden mit Rangordnungskämpfen beschäftigt. Denn urplötzlich gingen die Tiger aufeinander los und dabei stellten sie sich auf die Hinterpranken und schlugen mit den Vordertatzen aufeinander ein. Heftige Drohgebärden mit dem Gebiss versuchten den Gegner zu beeindrucken. Die Attacke war kurz und heftig, bevor sich das rangniedrigere Männchen verzog. 

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