Die Farben Afrikas. Ein Bericht mit Fotos von Ingo Gerlach. 

Wenn in der Masai Mara in Kenia die glühende Sonne am Horizont ihre ersten Strahlen aussendet wird der Himmel erst einmal lila. Sehr schnell wechselt dann die Farbe von tiefrot in gleißendes gelb, bevor auch diese warme Farbe dem grelleren sonnenweiß weicht. In dieser Zeit, rund eine halbe Stunde, heißt es für die Safaritouristen und die Naturfotografen draußen vor Ort zu sein. Denn genau in dieser halben Stunde gelingen oft sehr beeindruckende Bilder mit Gazellen, Elefanten, Antilopen oder auch nur fotogenen Bäumen. Die Lichtsituation wechselt fast schon sekündlich. Insofern sollte man schon vor Sonnenaufgang vor Ort sein und idealerweise ein fotogenes Motiv, eine Akazie oder eine Tierherde, im Auge haben. Die Farben Afrikas, zumindest morgens und abends, sind die warmen Farben die, die gesamte warme Farbpalette abbilden können. Den Sonnenuntergang kann man länger im Voraus planen, d.h. sich ein entsprechendes Vordergrundmotiv suchen. Giraffen eignen sich ob ihrer schieren Größe natürlich ideal vor der untergehenden Sonne. Wichtig wäre auch ein Hügel wo man die Tiere von unten nach oben beobachtet, so das kein anderer Hügel oder sonst was den Hintergrund beeinträchtigt. Entscheidend ist, dass sie ihrem Guide und Fahrer klar machen, was und wie sie vor die Linse bekommen wollen. Nehmen sie sich für ihre Wunschmotive ausreichend Zeit. In der Regel werden Sie mit außergewöhnlichen Aufnahmen vom Sonnenaufgang und Sonnenuntergang in Afrika belohnt. Der deutsche Wildlifefotograf Ingo Gerlach hat eine kleine Auswahl seiner roten Afrikamotive für sie ausgesucht.

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