Die haben doch einen Vogel. Symbiose zwischen Säugetier und Vogel. Ein Bericht mit Fotos von Ingo Gerlach. 

In der ostafrikanischen Savanne oder in der heißen Region Samburu im nördlichen Kenia gehen sehr viele Säugetiere eine wunderbare Symbiose ein. Gelbschnabelmadenhacker, Rotschnabelmadenhacker, Lappenstare, Glanzstare, Kuhreiher, Gabelracke oder auch viele andere Vogelarten befreien die unterschiedlichsten Säugetiere, ob Büffel, Nashorn, Zebra, Flusspferd oder Giraffe von ihren Plagegeistern, die sich häufig im Fell verstecken. Auch in Nasenöffnungen, am Auge oder in den Ohren gehen die Vögel auf Suche nach Nahrung. Das ist allerdings für den Wirt, also dem Säugetier auch nicht immer angenehm, zumal wenn die Vögel in Überzahl antreten. Mit heftigen Kopfschütteln versuchen dann, z.B. die Büffel, die gefiederten Plagegeister los zu werden. Meist ist dies nur von kurzer Dauer und die Madenhacker suchen erneut nach Nahrung. Nicht unbedingt zum gegenseitigen Nutzen ist es, wenn die Madenhacker eine Wunde offen halten um daraus die Nahrung zu generieren. Oder sie gehen tief in die Ohren und fressen den Ohrenschmalz. Dies nennt man dann parasitär, also nicht zum gegenseitigen Nutzen, sondern eher zum Schaden des Wirtstieres. Der deutsche Wildlifefotograf  Ingo Gerlach hat in zahlreichen Bildern die unterschiedlichsten Vögel auf verschiedenen Säugetieren in Ostafrika fotografiert.

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