Der unerbittliche Kampf der Damschaufler. Ein Bericht mit Fotos von Ingo Gerlach.

Der Damhirsch, engl. fallow deer, lat. Dama dama, gehört zu den europäischen Hirschen. Die Brunft der Damhirsche ist immer nach der Brunft des Rotwildes, ca. Mitte Oktober. Durch rülpsähnliche Laute zeigt der Damhirsch an, dass er in der Brunft ist. Sein Revier verteidigt der Damhirsch mit brachialer Gewalt. Oft führt dies zu heftigen Kämpfen mit den Widersachern.

Ingo Gerlach, der deutsche Wildlifefotograf, konnte während einer Fototour in einem sauerländischen Hochwildrevier die Brunft der Damschaufler mit eindrucksvollen Bildern festhalten. Gerlach fotografierte die letzten Brunftszenen beim Rotwild als er das heftige aufeinander knallen der Geweihe der Damschaufler hörte. Zunächst meinte Gerlach, das dies nur ein kurzes Geplänkel der Hirsche sein würde. Doch der Kampf war auch nach über 20 Minuten immer noch zu hören. So wagte sich der Fotograf näher an den Kampfplatz. Ihn erwartete ein extrem harter Fight der Damhirsche. Ohne ihn nur annähernd zu beachten, setzten die Hirsche ihren lauten Kampf mit verbissener Härte fort. Dabei versuchte jeder der Hirsche den Gegner mit Kopfdrehungen in die Knie zu zwingen. Aber offensichtlich waren beide Hirsche annähernd gleich stark. Insofern gab keiner der Kontrahenten auch nur einen Zentimeter an Platz auf. Bis auf einmal ein dritter Hirsch die Bühne betrat und beim Kampf mitmischen wollte. Er attackierte einen der Hirsche derart, dass dieser mit allen Vieren abhob. Der dritte Hirsch trollte sich alsbald und die beiden Gegner kämpften weiter. Dabei war häufig ein Baum im Wege. So hoben die Kämpfer mehr oder weniger ihr Hinterteil hoch um eine noch bessere Hebelwirkung zu erzielen.

Nach rund zwei Stunden Kampf zogen es die Hirsche vor, auseinander zu gehen. Völlig erschöpft, mit schweißnassem Pelz und weit heraushängender Zunge suchten sie das Weite um irgendwo im tiefen Wald zur Ruhe zu kommen.

 

Engl. Translation:

The relentless fight of the fallow deer shovelers. A report with photos by Ingo Gerlach.

The fallow deer, lat. Dama dama, belongs to the European stags. The rut of the fallow deer is always after the rut of the red deer, approx. middle of October. By burp-like sounds the fallow deer indicates that he is in the rut. The fallow deer defends its precinct with brute force. Often this leads to violent fights with the opponents.

Ingo Gerlach, the German wildlife photographer, was able to capture the rut of the fallow deer shovelers with impressive pictures during a photo tour in a Sauerland deer hunting ground. Gerlach photographed the last rutting scenes of the red deer when he heard the violent banging of the antlers of the fallow deer shovel. At first Gerlach said that this would only be a short skirmish of the deer. But the fight could still be heard after more than 20 minutes. So the photographer ventured closer to the battlefield. An extremely hard fight of the fallow deer awaited him. Without him only approximately to consider, the stags continued their loud fight with grim hardness. Each of the stags tried to force the opponent with head turns into the knees. But obviously both stags were nearly equally strong. Insofar none of the opponents gave up even one centimeter of place. All of a sudden a third stag entered the stage and wanted to get involved in the fight. He attacked one of the stags in such a way that he took off with all fours. The third stag trollted soon and the two opponents fought on. Often a tree was in the way. So the fighters more or less lifted up their backsides to achieve an even better leverage.

After about two hours of fighting the deer preferred to disperse. Totally exhausted, with sweaty fur and a tongue hanging out far, they sought the space to rest somewhere in the deep forest.

 

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