Ein fotografischer Streifzug – oder wie man mit einem Quentchen Glück  wundervolle Naturfotos machen kann. Ein Bericht mit Fotos von Ingo Gerlach.

Meine Frau und ich waren für ein paar Tage zum Entspannen in Bad Griesbach in Bayern. Wellness und so. Ein Tag war auch eingeplant für einen Besuch im Bayerischen Wald. Das Tierfreigehege bei Neuschönau war unser Ziel. Wir nach rund 1,5 Stunden an unserem Ziel. Wir steuerten den Parkplatz Altschönau an, da wir als erstes zu den Bären wollten. Der Parkscheinautomat war offensichtlich defekt, deshalb legten wir eine Parkscheibe ins Auto, in der Hoffnung, das dies dass fehlende Ticket ersetzen würde. Das Wetter war sonnig. Die Temperatur lag bei 16 Grad Celsius. Eine leichte Brise sorgte noch für etwas Kühle. Die Tannen und Fichten am Parkplatz liesen Unmengen an Pollen fliegen. Das könnte lustig werden mit diesen gelben Wolken an Blütenstaub. Die Kameras sollten in den nächsten Stunden öfter gereinigt werden. Genau. Thema Kameratechnik. Da ich eine relativ geringe Erwartungshaltung an unseren Besuch in der Gehegezone hatte, beschloss ich nur wenig Equipment mitzunehmen. Im einzelnen waren dies die Nikon D850 mit MB-D18 und dem alten Nikkor 4,0/200-400mm VR, welches ich 2004 gebraucht gekauft hatte. Außerdem ein altes Monostat-Einbeinstativ aus Aluminium. In die Fotoumhängetasche packte ich noch mein neues Nikkor 2,8/70-200mm VR FL, mein 2,8/24-70mm VR und die Nikon D500. Dazu einen Reserveakku und ein paar Speicherkarten. Mehr nicht. Und, dies sei vorweg genommen, es reichte absolut. Die D850 mit dem 200-400er Objektiv kamen auf das Einbeinstativ. Und dieses wiederum auf meine Schulter. So liefen wir los. Nach ein paar Minuten erreichten wir das erste Gehege. Dies ist eine Voliere und man kann dort, wenn machbar, Waldohreulen und Käuze fotografieren. Die Waldohreulen waren im oberen Bereich eines Stammes. Es reichte für ein Foto. Mehr war im Moment nicht machbar. Die Käuze zeigten sich überhaupt nicht. Es war exakt 9.44 Uhr als ich die erste Aufnahme machte. Wir schlenderten weiter Richtung Bärengehege. Um genau 10.00 Uhr zeigte sich der „Dicke“, so wird das Bärenmännchen im Gehege genannt. Der Auslöser meiner D850 klickte rasch. Der „Dicke“ trollte sich ins Gebüsch. Auf einmal zeigte sich die Bärenmama mit Ihren beiden zweijährigen Kindern, einem Jungen und einem Mädchen. Die Jungtiere konnte ich vor zwei Jahren bereits kurz nach der Geburt fotografieren. Kräftig sind sie geworden. Die Bärenkinder suchten rasch den kleinen Tümpel auf. Das Mädchen traute sich offensichtlich noch nicht in das Wasser. Der Bärenbub wiederum genoss die von Blütenstaub gepuderte „Pfütze“. Ausgiebig prüfte er die Krallen seiner Hinterpfoten, gerade so, als wollte er Pediküre machen. Nach einigen Minuten war es ihm auch im Wasser zu langweilig und er trollte wieder an Land wo er von seiner Schwester auf herzliche Bärenart begrüßt wurde. Kleine Beißereien gehören zum natürlichen Spieltrieb von jungen Bären. Es sieht schlimmer aus als es tatsächlich ist. Die Jungbären zogen in den linken Teil des Geheges. Dort ist ein völlig natürlicher Biotop. Selten habe ich Bären in dieser Ecke des Geheges gesehen. Mama Bär blieb derweil in der Nähe eines Baumes und beschnupperte diesen ausgiebig. Erschöpft machten es sich die Jungbären auf einem Felsen gemütlich. Nach ein paar Aufnahmen von dieser Situation machte ich noch ein Suchbild unter dem Motto „Spot the brown Bear“. Beim Bärengehege kam auch die D500 mit dem 70-200 VR FL zum Einsatz. Dieses Objektiv ist ja von der Leistung her nicht zu toppen. Was sich allerdings Nikon gedacht hat, als es den Zoomring und den Fokusring tauschte bleibt wohl deren Geheimnis. Wenn man jahrelang die Vorgängermodelle verwendete, hat man absolute Probleme mit den getauschten Ringen. Vielleicht kann Nikon irgendwann mal erklären, warum sie dies gemacht haben.

Ein letztes Bild noch vom „Dicken“ und es ging weiter. Es war 10.57 Uhr als wir die Voliere des Schwarzstorches und der Wespenbussarde erreichten. Der Storch stand gut, also auch hier ein Foto gemacht. Die Wespenbussarde saßen träge im oberen Volierenbereich. Nichts zu machen. Also weiter. Immer dem Plan nach. Ein kurzer Abstecher zu den Wildkatzen hat nichts gebracht. Offensichtlich war nur eine Katze im Gehege. Und die war nur zu erahnen. Dafür versuchten zwei tschechische Naturfotografen das seltene Tier abzulichten. Ich hielt mich dort nicht länger auf, da die Aussichten auf ein gutes Bild gleich null waren. Als nächstes erreichten wir dann das Elchgehege. Die Sonne stand schon sehr hoch und das Licht war extrem hart. Die Elche waren an dieser Stelle nicht anzutreffen. Wir ließen das Gehege rechts liegen und machten uns auf den Weg zum Wolfsgehege. Ich hatte nullkommanull Hoffnung, das man auch nur einen Wolfsschwanz sehen würde. Auf dem Weg zu den Wölfen machte ich noch ein Bild von einem Buchenkeimling im Gegenlicht und ein Bild der Sumpfdotterblume. Auch schön. Gegen 11.30 Uhr erreichten wir die Aussichtsplattform bei den Wölfen. Einige wenige Menschen waren vor Ort. Wölfe waren (noch) nicht zu sehen. Ein italienischer Naturfotograf hatte seine Frau und seine ca. 5-jähirige Tochter dabei. Das Mädchen hatte eine alte Nikon D200 mit einem klein en Teleobjektiv im Anschlag. Klasse dachte ich, so kann man auf einfache, spielerische und ja auch kostengünstige Art seinen Nachwuchs an die Naturfotografie heran führen. Warum der Papa aber einen Tarnanzug anhatte, hatte sich mir nicht so recht erschlossen. Nun, vielleicht hat er sich von der Tarnung etwas versprochen. Den Wölfen war es jedenfalls egal. Die sind auch schrille Kleidung und laute Menschen gewohnt. Wir standen vielleicht zehn Minuten bei den Wölfen, als das erste Tier langsam den Hang herab lief. Um 11.35 Uhr fuhr dann ein Fahrzeug der Parkverwaltung in das Wolfsgehege und die Fütterung begann. Wobei es war nur ein kleiner Snack. Vier Fleischteile wurden auf den bekannten Felsen gelegt, besser geworfen. Blitzschnell war eine Rabenkrähe auf dem Felsen und zog sich schnell ein paar Streifen Fleisch, bevor die Wölfe davon Besitz nahmen. Die ganze Aktion dauerte nur wenige Minuten und halbwegs brauchbare Aufnahmen waren schwer zu machen. Trotzdem, mit einer Fütterung zur Mittagszeit hatten wir überhaupt nicht gerechnet. Ich richtete meine Kamera in eine andere Richtung um ein Rotkehlchen zu fotografieren. Die Menschen um mich herum starrten auch in diese Richtung und vermuteten einen weiteren Wolf. Die italienische Familie jedenfalls war happy ihre ersten Wolfsaufnahmen an diesem Tag gemacht zu haben.

Es war 11:45 Uhr und wir zogen weiter Richtung Luchsgehege. Auf dem Weg dorthin sah ich einen Fotografen mit einer Leica in der Hand der den Baumhimmel fotografierte. OK, dachte ich, gute Idee. Also machte ich ebenfalls ein Bild. Immer wieder schön, wenn die Sonne durch die Buchenblätter bricht. Beim Luchsgehege angekommen war kein einziger Fotograf vor Ort. Wie man ja in einigen Foren lesen konnte gab es einigen Stress mit wenig einsichtigen Fotografen, die „normalen Besuchern“ keinen Blick auf die Luchse gönnen wollten. Nun ja. Von der Kanzel sahen wir in der Ferne des Geheges einen Luchs mit einem Hasenkadaver spielen. Ein Foto war nicht machbar. So liefen wir den Weg am Luchsgehege runter zur nächsten Kanzel. Dort konnten wir auf einem Felsen zwei Luchse sehen. Ein dritter Luchs versteckte sich in der Nähe. Zwei drei Fotos waren machbar, dann legten sich die Raubkatzen wieder hin um zu dösen. OK, auch an dieser Stelle wollten wir keine Zeit mehr vertrödeln und spazierten am Wisentgehege vorbei. Die Sonne stand steil und die Tiere blöd herum. Dazu jede Menge abgeschnitte Zweige eines Laubbaumes zur Fütterung. Kein Motiv für mich. Dann kam da noch die Voliere „Vögel am Waldrand“. Ringeltaube, Knäkente und Co. Auch hier waren die Tiere am ruhen. So machte ich eine Aufnahme von einer Knäkente die neben einem Büschel Gras ruhte.

Am Parkplatz Neuschönau angekommen gönnten wir uns erst einmal ein leckeres Eis. Die Temperatur lag mittlerweile bei geschätzt 24 Grad Celsius. Wir traten dann den Rückmarsch Richtung Parkplatz Altschönau an. Um 12:53 Uhr erreichten wir die Voliere für Auer- und Haselhühner. Der starke Auerhahn war kräftig am balzen. Zwei Hennen im Gehege hielten ihn „auf Trab“. Die Raufußhühner waren schwierig zu fotografieren, da der Zaun im Hintergrund doch extrem störte. Trotzdem konnte ich einige Aufnahmen machen die den balzenden Hahn in seiner ganzen Pracht zeigten. Eine der Hennen kam mir so nah, das die Naheinstellgrenze meines 200-400er getestet wurde. Direkt neben der Auerhahnvoliere ist die Voliere für die Haselhühner. Zwei Exemplare dieser seltenen Raufußart konnte ich entdecken. Eines der Haselhühner hatte offensichtlich eine Verletzung am linken Auge. Dies konnte ich dokumentieren. Aber das Haselhuhn zeigte mir auch noch die „Schokoladenseite“. Dutzende Aufnahmen später, es war bereits 13:15 Uhr wanderten wir weiter Richtung Altschönau. Das nächste Gehege bzw. Voliere wäre die Voliere der Kolkraben gewesen. Allerdings war diese Voliere mangels Insassen gesperrt und nicht zugänglich. Nun denn, heiter weiter Richtung Biberteich. Aber wie schon so oft, Familie Biber war sicherlich zuhause, hatte aber keine Lust sich zu zeigen. Dafür waren einige gefiederte Tiere zu beobachten. So flog permanent eine Gruppe an Stockenten zum mit Pollen übersäten Teich, landeten um kurz darauf wieder zu starten. Reiherente, Gänsesäger und Krickente ließen sich in diesem Teich auch ganz nett fotografieren. Um 13:45 Uhr erreichten wir das Zuhause vom Herrn Baummarder. Die Fotografie in diesem Gehege ist nicht einfach, da man durch eine Glasscheibe fotografieren muss. Trotzdem gelangen mir ein paar brauchbare Fotos von dieser quirligen Marderart. Wir zogen dann am unteren Ende des Elchgeheges weiter. Eine Elchkuh knabberte an einigen Zweigen im mittleren Bereich des Geheges. Das Licht war grausam. Also blieb die Kamera still. Wir kamen dem Parkplatz Altschönau näher und besuchten zu einem letzten Abstecher noch einmal die Voliere mit den Wespenbussarden. Es war 14.04 Uhr. Einer der Bussarde saß recht fotogen auf einem Ast und war sich am putzen. Dies tat er eine Weile. Ich machte ein paar Aufnahmen und meinte dann, ok, weiter geht’s. Ich hatte schon meine Kamera mit dem Einbeinstativ auf dem Rücken als meine Frau rief: Schau mal schnell. Und was ich dann sah und fotografieren konnte, gelang mir in den Jahrzehnten meiner Besuche im Wildfreigehege Bayerischer Wald noch nie zuvor. Eine Kopula der Wespenbussarde. Bei bestem Licht in natürlicher Umgebung. Selbst der Pollenflug, der immer noch unverändert stark zu sehen war, störte mich nicht. Gehört ja auch zur Natur. Gefühlt hundert Aufnahmen weiter beendete der Wespenbussardterzel die Nachwuchsprobleme und flog in eine andere Ecke der Voliere. Das Weibchen putzte sich dann ausgiebig. Mit einem letzten Bild verließ ich die Voliere. Am Bärengehege vorbei – die Bären waren schon nicht mehr zu sehen – gingen wir durch das Waldohreulengehege zum Parkplatz. Diesen erreichten wir gegen 14:30 Uhr. Unser Auto war mittlerweile von silber zu gelb changiert. Die Pollen der blühenden Tannen und Fichten hatten ihre staubige Arbeit erledigt. 

Als krönenden Abschluss gab es auf der Terrasse des Gasthofes Euler in Neuschönau ein herrlich frisches Weizenbier und einen knusprig gebratenen Schweinsbraten für kleines Geld. Der Euler ist immer einen Besuch wert. Aber das Tierfreigehege noch mehr. 

Mein Fazit: Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Auch wenn man seine Fotoziele nicht erreicht. Es gibt immer etwas zu beobachten und auch zu fotografieren. Ich persönlich hatte null Erwartungshaltung für brauchbare Fotos. Ich wurde eines besseren belehrt. Aus über 800 Bildern, die ich in rund vier Stunden machte, habe ich für diesen Bericht rund 50 Aufnahmen ausgesucht. Meine Highlights waren ganz klar die Bären, die Raufußhühner und die Wespenbussarde. Die D850 von Nikon mit dem MB-D18 Griff und dem starken Akku erlaubte mir, wenn es nötig war, Bildsequenzen von 9 Bildern in der Sekunde. Der Fokus , auch mit dem „alten“ 200-400er Objektiv, war blitzschnell. Der größte Vorteil der D850 ist für mich die riesige Datenmenge. Ein knapp 46 MP-Sensor liefert unglaublich viele Reserven beim croppen des Bildes und man erhält immer noch hervorragende und brauchbare druckfähige Daten.

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A photographic walk - or how to take wonderful nature photos with a lot of luck. A report with photos by Ingo Gerlach.

My wife and I spent a few days relaxing in Bad Griesbach in Bavaria. Wellness and such. One day was also planned for a visit to the Bavarian Forest. The animal enclosure near Neuschönau was our destination. We reached our destination after about 1.5 hours. We headed for the Altschönau car park because we wanted to go to the bears first. The parking ticket machine was obviously defective, so we put a parking disc in the car in the hope that this would replace the missing ticket. The weather was sunny. The temperature was 16 degrees Celsius. A light breeze still provided some coolness. The firs and spruces in the parking lot caused an enormous amount of pollen to fly. This could be fun with these yellow clouds of pollen. The cameras should be cleaned more often in the next few hours. Exactly. Camera technology. As I had a relatively low expectation of our visit to the enclosure area, I decided to take only a few equipment with me. In detail these were the Nikon D850 with MB-D18 and the old Nikkor 4,0/200-400mm VR, which I bought used in 2004. Also an old monostat monopod made of aluminium. I put my new Nikkor 2,8/70-200mm VR FL, my 2,8/24-70mm VR and the Nikon D500 into the photo shoulder bag, a spare battery and some memory cards. Nothing more. And, let's face it, it was absolutely enough. The D850 with the 200-400 lens were mounted on the monopod. And this one in turn on my shoulder. That's how we started. After a few minutes we reached the first enclosure. This is an aviary and you can photograph owls and owls, if possible. The long-eared owls were in the upper part of a tribe. It was enough for one picture. That was all we could do at the moment. The owls didn't show up at all. It was 9:44 a.m. sharp when I took the first shot. We walked on towards the bear enclosure. At exactly 10.00 o'clock the "fat one" showed up, that's what the male bear in the enclosure is called. The trigger of my D850 clicked quickly. The "fat one" toddled off into the bushes. Suddenly the bear's mother showed up with her two two-year-old children, a boy and a girl. I was able to photograph the young animals two years ago shortly after birth. They have become strong. The bear children quickly visited the small pond. The girl obviously didn't dare to get in the water yet. The bear boy, on the other hand, enjoyed the "puddle" powdered by pollen. He checked the claws of his hind paws extensively, just as if he wanted to do a pedicure. After a few minutes he was also too bored in the water and he trolled back ashore where he was welcomed by his sister in a warm bear-like manner. Small bites are part of the natural play instinct of young bears. It looks worse than it actually is. The young bears moved into the left part of the enclosure. There is a completely natural biotope. Rarely have I seen bears in this corner of the enclosure. Meanwhile Mama Bear stayed close to a tree and sniffed it extensively. Exhausted, the young bears made themselves comfortable on a rock. After a few pictures of this situation I made another search picture under the motto "Spot the brown Bear". The D500 with the 70-200 VR FL was also used for the bear enclosure. This lens is unbeatable in terms of performance. But what Nikon thought when he changed the zoom ring and the focus ring remains their secret. If you used the predecessor models for years, you have absolute problems with the exchanged rings. Maybe someday Nikon can explain why they did this.

One last picture of the "fat one" and it went on. It was 10.57 am when we reached the aviary of the Black Stork and the Honey Buzzard. The stork stood well, so here too a photo was taken. The Honey Buzzards sat sluggishly in the upper aviary area. It can't be helped. All right, let's go. According to the plan. A short detour to the wild cats did nothing. Apparently, there was only one cat in the enclosure. And that was only to be guessed. Two Czech nature photographers tried to photograph the rare animal. I didn't stay there any longer, because the chances of a good picture were zero. Next we reached the moose enclosure. The sun was already very high and the light was extremely hard. The moose were not to be found here. We left the enclosure to the right and made our way to the wolf enclosure. I had zero chance you'd even see a wolf's tail. On my way to the wolves I took another picture of a beech seedling against the light and a picture of the marsh marigold. Beautiful too. Around 11.30 a.m. we reached the observation deck of the wolves. A few people were there. Wolves were not (yet) to be seen. An Italian nature photographer had his wife and his 5 year old daughter with him. The girl had an old Nikon D200 with a small telephoto lens. I thought it would be a simple, playful and inexpensive way to introduce your offspring to nature photography. Why the daddy had on a camouflage suit, however, had not really opened up to me. Well, maybe he was expecting something from the cover. The wolves didn't care anyway. They are also used to shrill clothes and noisy people. We stood with the wolves for maybe ten minutes as the first animal slowly ran down the slope. Around 11.35 a.m. a vehicle of the park administration drove into the wolf enclosure and feeding began. It was just a little snack. Four pieces of meat were laid on the known rocks, thrown better. A raven crow was lightning fast on the rock and quickly pulled a few strips of meat before the wolves took possession of it. The whole action lasted only a few minutes and halfway usable shots were difficult to take. Nevertheless, we hadn't expected to be fed at lunchtime. I pointed my camera in a different direction to photograph a robin. The people around me also stared in this direction and suspected another wolf. The Italian family was happy to have taken their first wolf shots that day.

It was 11:45 a.m. and we moved on towards the lynx enclosure. On the way there I saw a photographer with a Leica in his hand photographing the tree sky. OK, I thought, good idea. So I took a picture, too. Again and again beautiful, when the sun breaks through the beech leaves. Not a single photographer arrived at the lynx enclosure. As you could read in some forums, there was a lot of stress with not very observant photographers, who didn't want to allow "normal visitors" a look at their lynxes. Well. From the pulpit we saw a lynx playing with a hare carcass in the distance of the enclosure. We couldn't take a picture. So we walked down the path at the lynx enclosure to the next pulpit. There we could see two lynxes on a rock. A third lynx hid nearby. Two three photos were possible, then the big cats lay down again to doze. OK, we didn't want to waste any more time and walked past the bison enclosure. The sun was steep and the animals stupid. In addition a lot of cut branches of a deciduous tree for feeding. No motive for me. Then came the aviary "Birds at the edge of the forest". Wood pigeon, garganey, etc. Here, too, the animals were resting. So I took a picture of a garganey resting next to a tuft of grass.

Arrived at the parking lot Neuschönau we had a delicious ice cream. The temperature was now estimated at 24 degrees Celsius. We then marched back towards the Altschönau car park. At 12:53 pm we reached the aviary for capercaillies and hazel grouses. The strong capercaillie was performing courtship. Two hens in the enclosure kept him "on the go". The grouse were difficult to photograph because the fence in the background was extremely disturbing. Nevertheless I could take some pictures showing the courtship rooster in all its splendour. One of the hens came so close that the close-up limit of my 200-400 was tested. Right next to the capercaillie aviary is the aviary for the hazel grouse. I discovered two specimens of this rare species of roughnut. One of the hazel chickens was obviously injured in the left eye. I was able to document this. But the hazel grouse also showed me the "chocolate side". Dozens of pictures later, it was already 13:15 o'clock we walked on towards Altschönau. The next aviary would have been the aviary of the ravens. However, this aviary was closed due to lack of occupants and was not accessible. Well then, cheerfully on towards Biberteich. But as so often, the Biber family was certainly at home, but didn't want to show themselves. However, some feathered animals could be observed. So a group of mallards flew permanently to the pollen covered pond, landed to start again shortly afterwards. Herons, goosander and teal could be photographed quite nicely in this pond. At 13:45 o'clock we reached the home of Mr. Baummarder. Photography in this enclosure is not easy, because you have to take pictures through a glass pane. Nevertheless I got some useful photos of this lively marten species. We then moved on to the lower end of the moose enclosure. A moose cow nibbled on some branches in the middle area of the enclosure. The light was cruel. So the camera stayed silent. We approached the car park Altschönau and visited the aviary with the honey buzzards for a last excursion. It was 2:04. One of the buzzards was sitting quite photogenic on a branch and was cleaning himself. He did so for a while. I took a few pictures and then I said, okay, let's go. I already had my camera with the monopod on my back when my wife shouted: "Look quickly. And what I then saw and could photograph, I never succeeded in the decades of my visits in the wildlife preserve Bavarian Forest before. A copula of the European Honey Buzzard. In the best light in natural surroundings. Even the pollen count, which still remained strong, did not bother me. It's part of nature. Felt a hundred shots further the wasp buzzard terzel ended the offspring problems and flew into another corner of the aviary. The female cleaned herself then extensively. With one last picture I left the aviary. Passing the bear enclosure - the bears were no longer visible - we walked through the long-eared owl enclosure to the parking lot. We reached this around 14:30 o'clock. Our car had changed from silver to yellow. The pollen of the blooming firs and spruces had done their dusty work. 

As a crowning finale, a deliciously fresh wheat beer and a crispy roast pork for little money were served on the terrace of the Gasthof Euler in Neuschönau. The Euler is always worth a visit. But the animal enclosure even more.

My conclusion: A visit is definitely worthwhile. Even if you don't reach your photo goals. There is always something to observe and to photograph. Personally, I had zero expectations for useful photos. I was taught a better one. From more than 800 pictures, which I took in about four hours, I have selected about 50 pictures for this report. My highlights were clearly the bears, the grouse and the honey buzzards. Nikon's D850 with the MB-D18 handle and the powerful battery allowed me to capture 9 frames per second when needed. The focus, even with the "old" 200-400 lens, was lightning fast. The biggest advantage of the D850 for me is the huge amount of data. A nearly 46 MP sensor provides an incredible amount of reserves when cropping the image and you still get excellent and usable printable data.

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