Gnadenlose Natur. Der verzweifelte Überlebenskampf eines Gnukalbes. Eine Story mit Bildern von Ingo Gerlach.

Ein Gnukalb hatte sich beim durchqueren des Maraflusses in der legendären Masai Mara in Kenia mit einem Hinterlauf zwischen zwei Felsen eingeklemmt. Verzweifelt versuchte das Jungtier sich loszureißen. Ohne Chance. Die Herde war bereits weiter gezogen. Das Kalb war dem sicheren Tod geweiht. Es schrie immer wieder nach seiner Mutter, aber diese war außer Sichtweite. Wie zu erwarten war, näherte sich rasch ein Krokodil. Der Überlebenskampf des Gnukalbes begann. Es war ein ungleicher Kampf. Denn das erste Krokodil hatte sich im Rumpf des Kalbes festgebissen als bereits das zweite Krokodil nahte. Zudem konnte das Krokodil das Gnukalb nicht wie sonst üblich unter Waser ziehen, da das Kalb ja mit einem Hinterlauf zwischen zwei Felsen eingeklemmt war. Der gesamte Todeskampf des Tieres dauerte rund dreißig Minuten. Sicherlich ein langes Sterben, aber so ist die Natur nun mal. Sie kennt keine Gnade. Der deutsche Wildlifefotograf Ingo Gerlach war mit seinem Geländewagen auf der anderen Seite des Mara Flusses und konnte dieses Naturschauspiel im Bild festhalten. Dramatische Momente über Leben und Sterben in der Savanne Ostafrikas.

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