Impala-Böcke bei Sonnenaufgang. Oder wenn die Antilopen die Sonne anbeten. Ein Bericht mit Fotos von Ingo Gerlach.

Der Morgen in der Masai Mara in Kenia war kalt, sehr kalt. Der deutsche Wildlifefotograf Ingo Gerlach zog den Kragen seiner Jacke höher. Ihn fröstelte. Gerlach war auf den Weg vom Camp ins Nirgendwo des nördlichen Ausläufers der Serengeti, genannt Masai Mara. Das Dach des Safarifahrzeuges war bereits hochgestellt, so dass die Morgenkälte ungehindert in das Fahrzeuginnere kroch. Am Horizont zeigte sich eine erste lilafarbene Lichtstimmung. Der Sonnenaufgang kündigte sich an. Jetzt galt es sehr schnell ein Motiv zu finden, welches durch die rotglühende Sonne besonders attraktiv werden sollte. Zudem musste sich das Motiv auf einen Hügel befinden und dahinter durfte kein weiterer Hügel sein. Also mehr oder weniger ein Scherenschnitt sollte es werden. Gerade noch rechtzeitig entdeckte der Fotograf eine Gruppe an Impalaböcken. Diese charakteristischen Tiere der afrikanischen Savanne eigneten sich hervorragend für das geplante Fotoshooting. Eine Aufnahme nach der anderen konnte der erfahrene Naturfotograf belichten. Die Impalas taten ihm den Gefallen und interagierten mehr oder weniger mit dem Fotografen, gerade so, als ob sie wüssten dass sie fotografiert werden. Nach rund dreißig Minuten war das Shooting beendet, da die Sonne ihren roten Farbglanz verloren hatte. Ingo Gerlach war mit diesem Sonnenaufgang mehr als zufrieden.

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