Elefanten: Wenn der Regen zum Segen wird. Ein Bericht mit Fotos von Ingo Gerlach.

Der Tag war extrem heiß und trocken. Der deutsche Wildlifefotograf Ingo Gerlach hatte den ganzen Tag im Samburu-Reservat im Norden Kenias zugebracht um verschiedene Tierarten zu fotografieren. Der Samburu ist bekannt durch seine extreme Hitze, seine extreme Staubdichte und seinen speziellen Tierarten, wie die Giraffengazelle, die Netzgiraffe oder das Grevy-Zebra. Der Fotograf hatte also einen harten Arbeitstag hinter sich, als er auf dem Weg zu seinem Camp von einem heftigen Regen überrascht wurde. Sofort mussten alle Fenster und die Dachluke verschlossen werden. Die Fahrt ging dann auf glitschiger Piste weiter. Als das Fahrzeug von Gerlach um eine Ecke fuhr, stand plötzlich eine kleine Elefantenherde am Wegesrand. Die grauen Riesen genossen gerade den ergiebigen und starken Regen. Am liebsten hätte sich der verschwitzte und erschöpfte Fotograf dazu gestellt und sich ebenfalls geduscht. Aber das musste warten. Erst sollten die Elefanten im Regen fotografiert werden. Ein gar nicht so leichtes Unterfangen, denn der Regen war zu heftig. So konnten die Fensterscheiben immer nur kurzzeitig für ein paar Aufnahmen geöffnet werden. Außerdem schwand das Licht immer schneller. Die Elefanten nahmen, nach dem sie sozusagen geduscht hatten, noch ein Puder- bzw. Staubbad, in dem sie den nassen Boden mit den Füßen freischarrten um an den trockenen Staub zu kommen. Mit ihrem Rüssel „puderten“ sie dann ihren ganzen Körper. Dies machen sie zum Schutz vor Insekten. Ein paar Wochen altes Elefantenbaby tummelte sich dabei immer zwischen den Beinen der Mutter oder der Tante. Auch das Elefantenbaby hatte an diesem Badevergnügen sichtlich Spaß. Nach wenigen Minuten reichte das Licht nicht mehr um weitere Aufnahmen zu machen. So fuhr Ingo Gerlach in sein Camp um den Feierabend einzuläuten und vor allem um zu duschen.

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