Wenn die Hirsche dampfen... Ein Bericht mit Fotos von Ingo Gerlach.

Es ist kalt, sehr kalt, an diesem Herbstmorgen. Fröstelnd zieht der deutsche Wildlifefotograf Ingo Gerlach, 63, den Kragen seiner dicken Jacke höher. Hier im sauerländischen Rotwildrevier ist das Schreien der brunftigen Hirsche deutlich zu hören. Ingo Gerlach wartete mit seiner schussbereiten Kamera und dem langen Teleobjektiv darauf besondere Bilder von der Rotwildbrunft zu machen. Was ihn genau erwartete konnte der erfahrene Fotograf noch nicht ahnen. Die Sonne ging langsam auf, die Kälte wurde deutlich spürbarer. Noch konnten die Sonnenstrahlen keine Wärme produzieren. Auf einmal trat ein junger Rothirsch, ein sogenannter Spießer, auf die Lichtung. Er begann an einem Baumstamm seinen Kopf von lästigen Insekten zu befreien. Die Plagegeister machten ihren Namen alle Ehre.

Urplötzlich brach die noch tiefstehende Sonne durch die Zweige und beleuchtete die Szenerie. Der junge Rothirsch wurde sozusagen von hinten beleuchtet. Dabei wurde der Dampf der durch die Körperwärme erzeugt wurde hervorragend sichtbar. Teilweise war der ganze Körper in einer Rauch- oder Dampfwolke eingehüllt. Mittlerweile waren mehrere Hirsche vor Ort. Auch ein starker Rothirsch brüllte seinen Widersacher an. Dabei machte der Atem, wie bei einer Zigarre, spezielle Kringel oder auch Figuren. nach rund einer dreiviertel Stunde war die „Dampfaktion der Rothirsche“ bereits wieder vorbei, da die Sonne höher gestiegen war und die Gegenlichtsituation vorüber war. Ingo Gerlach hatte seine speziellen Aufnahmen im Kasten.

 

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